Ideen für die Gartenpraxis im Klimawandel

Lange Trockenphasen, Stürme, Platzregen und Hagelschauer – das Klima verändert sich und stellt nicht nur Bauern und Gärtner vor Herausforderungen. Auch private und Kleingärten sind vor allem durch die extreme Dürre auf künstliche Bewässerung angewiesen. Wasser als natürliche Ressource aber steht nur begrenzt zur Verfügung. Was, wenn die natürlichen Quellen in den Regenphasen nicht ausreichend aufgefüllt werden? Letztlich wird jeder Mensch davon betroffen sein. Dennoch: Alle, die sich mit Pflanzen umgeben oder selbst anbauen bekommen die klimatischen Veränderungen schneller zu spüren. Wie also kann ein Gartenbesitzer mit den klimatischen Veränderungen umgehen? Tipps und Anregungen gibt das Buch „Gartenpraxis im Klimawandel“ von Lars Weigelt.

Das Buch wirft zu Beginn einen Blick auf das Klima, seinen Wandel und die dazugehörigen Wetterphänomene. In den Kapiteln zur Gartenpraxis erfährt der Leser, wie er Hitze, Trockenheit und Stürmen begegnen kann und wie sich Wassermassen bändigen lassen. Auch auf neue Gartenplagen geht der Autor ein und stellt invasive, aggressive Neozeon wie den asiatischen Laubholzbockkäfer, die Kirschessigfliege oder auch das Feuerbakterium vor.

Für die Gartenneugestaltung ist das letzte, über 40 Seiten starke Kapitel interessant. Lars Weigelt bespricht darin eine Reihe an Bäumen, Gehölzen, Stauden und Gräsern, die den künftigen Herausforderungen schon jetzt gut gewachsen sind. Auch robuste Rosensorten sind darunter.

Lars Weigelt selbst ist vom Fach: Er hat Landespflege und Freiraumplanung studiert und verwirklicht heute unter anderem Gärten nach eigenen Plänen. Sein Buch „Gartenpraxis im Klimawandel“ ist Anfang des Jahres im blv Buchverlag erschienen. Wie immer gibt es auch hier auf der Verlagsseite einen Blick ins Buch.